Niemand setzt die Überlappungsmenge in eine Präsentation. Trotzdem entscheidet genau diese Zahl, ob Ihr Transfer als Projekt oder als Zwischenfall erinnert wird.

Eine Überbrückungsmenge ist der Bestand, der Sie von der letzten Einheit des alten Lieferanten bis zur ersten Einheit in Rate beim neuen trägt. Das klingt nach Logistikdetail. Tatsächlich ist es eine Versicherung gegen alles, was ein Plan nicht vorhersagen kann: eine späte Erstmusterfreigabe, ein Bauteil mit sechzehn Wochen Lieferzeit, eine Prüfvorrichtung, die sich auf der neuen Fläche anders verhält.

Die Größe folgt aus drei Zahlen: Ihrem Verbrauch, der realistischen Hochlaufkurve beim neuen Lieferanten und der längsten Lieferzeit in der Stückliste. Zwei davon sind bekannt. Die dritte — der Hochlauf — ist der Ort, an dem der Optimismus wohnt, deshalb planen wir sie aus den Ergebnissen des Pilotloses.

Wem der Überbrückungsbestand gehört, zählt genauso wie seine Größe. Baut ihn der alte Lieferant, vereinbaren Sie Zahlung und Lagerung schriftlich vor dem letzten Auftrag. Trägt ihn der neue, gehört das in den Rahmenvertrag — unvereinbarter Bestand ist der schnellste Weg, eine Beziehung zu belasten, die noch gar nicht begonnen hat.

Die Brücke hat auch ein Ende. Wir planen den Abbau parallel zum Hochlauf, damit die letzten Einheiten verbraucht werden, wenn die neue Linie die Rate erreicht — statt zwei Revisionen später als Obsoleszenz übrig zu bleiben.

— Engineering-Team GANI Contract Manufacturing