Eine Vorrichtung, die schlechte Einheiten durchlässt, ist schlimmer als keine — sie verwandelt ein Qualitätsproblem in dokumentierte Scheinsicherheit.

Die Endprüfung ist der letzte ehrliche Moment im Bau. Alles davor ist Prozess, alles danach ist Verpackung. Deshalb wiegt die Vorrichtung, die diese Prüfung ausführt, mehr, als ihr Preis vermuten lässt.

Die Validierung beginnt mit bekannt guten und bekannt schlechten Einheiten. Dass eine Vorrichtung gute Einheiten bestehen lässt, beweist wenig — interessant ist, ob sie die Fehler findet. Wir setzen absichtliche Defekte: fehlende Verbindung, Bauteil außerhalb des Bereichs, vertauschte Polarität — und prüfen, ob jeder als korrekter Fehler gemeldet wird.

Dann kommt die Wiederholbarkeit. Dieselbe Einheit zehnmal geprüft muss dasselbe Urteil ergeben, und die Messwerte sollen bequem innerhalb der Grenzen liegen statt an ihnen zu kratzen. Ein Test, der bei 0,98 der Grenze besteht, wird gute Einheiten aussortieren, sobald sich die Umgebungstemperatur ändert.

Schließlich braucht die Vorrichtung Eigentümer und Lebensdauer. Kontakte verschleißen, Kabel ermüden, Referenzeinheiten driften. Wir erfassen die Vorrichtungsverifikation neben der Kalibrierung, damit ein Prüfergebnis von vor drei Jahren auf eine nachweislich funktionierende Vorrichtung zurückführbar bleibt.

— Engineering-Team GANI Contract Manufacturing