Der günstigste Ort, ein falsches Teil zu finden, ist die Wareneingangsbank. Der teuerste ist das Werk Ihres Kunden.
Jeder Fehler kostet mit jedem Prozessschritt mehr, den er überlebt. Am Wareneingang gefunden, kostet ein falsches Bauteil einen Rücksendeschein. In der Montage gefunden, kostet es eine Demontage. In der Endprüfung eine Nacharbeit und eine Wiederholprüfung. Im Feld einen Serviceeinsatz und ein Gespräch, das Sie nicht führen wollten.
Deshalb ist die Wareneingangsprüfung kein Ritual. Jede Lieferung wird gegen Zeichnung und freigegebene Lieferantenliste geprüft, bevor sie eingebucht wird, und nicht passendes Material wird gesperrt statt verbaut.
Die Prüftiefe ist risikobasiert, nicht einheitlich. Eine Standardklemme vom freigegebenen Distributor bekommt Identitäts- und Mengenprüfung. Ein sicherheitsrelevantes Bauteil, eine Erstlieferung aus neuer Quelle oder etwas mit Historie bekommt mehr.
Über Jahre trägt vor allem der Nachweis. Die Losidentität bleibt vom Wareneingang über die Kommissionierung bis in die Fertigungsakte erhalten, damit eine Seriennummer auf die verbaute Charge zurückführt.
— Engineering-Team GANI Manufacturing
